Carnegie Hall Concert - Pete Seeger, 1963
Diese Platte ist nicht nur eines der schönsten Folk-Alben aller Zeiten, sondern auch ein Zeitdokument erster Klasse. Das Konzert von Pete Seeger in der Carnegie Hall fand im Juni 1963 statt. fünf Monate später wurde John F.Kennedy ermordet, und fünf Jahre später wurden mit Martin Luther King und Bobby Kennedy viele Hoffnungen der Sixties begraben.
Trout Mask Replica - Captain Beefheart
Irgend jemand soll einmal gesagt haben: Nur wer sich "Trout Mask Replica"
in einem Durchgang anhört, der kann mein Freund sein!". Nun,
so streng wollen wir nicht sein.
Trotzdem kann man mit dieser Scheibe durchaus Freunde gewinnen, aber auch unliebsame Gäste
vertreiben.
Captain Beefheart alias Don Van Vliet hat sich bei seiner Musik nie
den üblichen Konventionen untergeordnet. Am weitesten
hat er sich bei "Trout Mask"
von Musikalischen Zwängen entfernt, wobei ihm sein Freund Frank Zappa als Produzent
tatkräftig unterstützte.
MP3 Music Download
MP3 Musik zum Runterladen: Die B&U (aka "Vino Rosso") Sessions vom Herbst 2001, Liveaufnahmen des Phönix Sextetts von 1981 bis 1986 und Stimmtöne für die Gitarre.
Pete Seeger zum 87. Geburtstag
Als im Jahre 2003 in New York
Tausende gegen den Irak-Krieg auf die Straße gingen, marschierte
er wieder einmal in der ersten Reihe. Da waren sie
wieder zu hören, die Songs der
Bürgerrechts- und Friedensbewegung. "We Shall Overcome", die
große alte Folkhymne, die in Seegers Interpretation um die Welt
ging, "Where Have All the Flowers Gone", "If I Had a Hammer"
und natürlich "Turn, Turn, Turn".
Das Phönix Sextett - "Straße des Glücks"
Als sich das bekannte "Phönix Tanzorchester" nach der Ballsaison 1963 wegen des Ausscheidens mehrerer Musiker aus Altersgründen auflöste, machten die verblieben sieben Musiker Roman Ehold, Helmut Mucker, Erich Spruzina, Harald Dietrich, Richard Pichler sowie August und Manfred Scheed noch ein Jahr weiter.
Mad Dogs and Englishmen - Joe Cocker
Was sich da im März 1972 auf der Bühne tummelte, war gigantisch: 29 Musiker und Sänger,
9 Groupies, 2 Kinder und 2 Hunde traten knapp drei Stunden lang auf.
Vorne stand Joe Cocker, vom Journalisten damals als 'kontaktarm und
geistig eher unbeweglich' beschrieben. Doch der Mann war einfach fertig und
selten nüchtern anzutreffen.
Out of the Storm - Jack Bruce, 1974
Hier hat Jack Bruce im Jahre 1974 ein solides Stück Arbeit abgeliefert. Diese
Platte ist einer meiner All-TimeFavorites. Die Musik für das Werk hat der Meister
gemeinsam mit seiner Frau Janet Godfrey geschrieben, und für die Texte zeichnet
sein alter Partner Pete Brown verantwortlich.
Im Studio hat Jack die Besetzung auf
ein Minimum reduziert: An den Drums wechseln sich Jim Gordon (unter anderem bei
Frank Zappa und Eric Clapton, mit dem er gemeinsam "Layla" geschrieben hat) und
Jim Keltner ab, und als Gitarristen hat Jack sich Steve Hunter ins Studio geholt,
der damals gerade durch seine grossartige Performances auf dem-Live-Album
"Rock and Roll Animal" von Lou Reed bekannt war.
Arthur Conley, 1946-2003
Der Soulsänger Arthur Conley, der an intestinalem Krebs gelitten hat,
verstarb am Montag, den 16. November 2003 in seinem Haus in
den Niederlanden; er war siebenundfünfzig Jahre alt.
Erinnerung an Woodstock
Was nicht so alles passieren kann, wenn ein paar hundertausend Leute zuviel kommen,
die Toiletten knapp werden, es tagelang regnet und sich dann noch Bomber in Schmetterlinge
verwandeln.
Das Woodstock-Festival hat seinen Namen von einem
kleinen amerikanischen Ort, ca. 100 Meilen entfernt von Manhattan.
Das Festival fand allerdings nicht dort, sondern 80 km entfernt
im Ort Bethel statt. Es dauerte offiziell von Freitag den 15. bis
Sonntag den 17. August 1969 und ist einer der ganz großen Momente
des Zwanzigsten Jahrhunderts.
Cities of the Heart - Jack Bruce, 1994
Zu seinem Fünfziger hat Jack Bruce sich und uns hier ein besonderes Geschenk
gemacht: Gemeinsam mit alten und neuen Freunden aus allen Phasen
seiner Karriere
spielte er sich im November 1993 in Köln hier durch sein gesamtes Programm,
von alten Cream-Nummern bis zu neueren Sachen.
Großartig: "Politician" und
"Spoonful", mit Ginger Baker an den Drums und Gary Moore an der Gitarre!
Eine CD die auch über zehn Jahre nach ihrem ersten Erscheinen ihr
Geld noch immer
wert ist und zu meinen wirklichen Lieblingsscheiben zählt.
Ray Charles ist tot
Der Soulmusiker verstarb am Donnerstag, den
10. Juni 2004 im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Leberkrankheit.
Umgeben von seinen Angehörigen und Freunden verschied er in seinem
Haus in Beverly Hills.
Lieder wie "Georgia on My Mind" und "I Can't Stop Loving
You" hatten den Jazzmusiker weltberühmt gemacht.